Sie planen einen Trip nach Budapest und überlegen, was Sie sich dort ansehen sollen? In diesem Artikel finden Sie unsere Tipps zu den Sehenswürdigkeiten in Budapest, inklusive praktischer Informationen zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten.
Damit Sie Ihre Reise leichter planen können, haben wir für Sie auch einen ausführlichen Reiseführer für Budapest zusammengestellt. Dort erfahren Sie, wie der Nahverkehr funktioniert, was Sie unbedingt probieren sollten und finden weitere nützliche Tipps.
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- Sehenswürdigkeiten in Budapest
- 1. Fischerbastei
- 2. Matthiaskirche
- 3. Schifffahrt auf der Donau
- 4. Gellértberg und Zitadelle
- 5. Thermalbäder in Budapest
- 6. Burg Buda
- 7. Kettenbrücke
- 8. Denkmal „Schuhe am Donauufer“
- 9. Parlament (Sehenswürdigkeiten in Budapest)
- 10. St.-Stephans-Basilika
- 11. Andrássy-Allee
- 12. Heldenplatz (Hősök tere)
- 13. Park Városliget (Sehenswürdigkeiten in Budapest)
- 14. Erzsébet-Platz (Erzsébet tér)
- 15. Große Markthalle (Nagy Vásárcsarnok)
- 16. Haus des Terrors (Terror Háza)
- 17. Margareteninsel (Margit-sziget)
- 18. Statuen in Budapest
- 19. Große Synagoge und das Jüdische Viertel
- 20. Ruinenbars in Budapest (Szimpla Kert und weitere)
- 21. Innenhöfe mit Foodtrucks und Passagen
- 22. Die Unterwelt von Budapest
- 23. Memento-Park
- Wo übernachten in Budapest
- Sehenswürdigkeiten in Budapest — Karte
- Mehr Inspiration
- Zusammenfassung: Sehenswürdigkeiten in Budapest
Sehenswürdigkeiten in Budapest
1. Fischerbastei
Die Fischerbastei in Budapest nicht zu besuchen, wäre wie ein Trip nach Rom ohne das Kolosseum oder ein Trip nach Paris ohne den Eiffelturm. Jeder möchte sie sehen, und oft ist sie auch einer der Gründe, warum Menschen überhaupt nach Budapest reisen.
Die Fischerbastei (Halászbástya) wurde am Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Eine Besonderheit ist, dass sie eigentlich nie als Bastei gedient hat, also nie zu Verteidigungszwecken.
Sie besteht aus verschieden großen Türmchen, um die Sie auf den „Mauern“ herumlaufen können. Von hier aus haben Sie zudem einen wunderschönen Blick auf Budapest, das Parlament, die Donau und ganz Pest.

Die Fischerbastei gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Budapest. Daraus ergibt sich eines: Schon gegen 9:00 Uhr morgens sind hier auch außerhalb der Hauptsaison viele Touristen unterwegs, und bis zum Abend wird es nicht besser.
Wenn Sie die Besichtigung ohne Menschenmassen genießen möchten, kommen Sie früh am Morgen oder im Gegenteil später am Abend, wenn die Fischerbastei und ihre Umgebung wunderschön beleuchtet sind.
Morgens geht die Sonne über der Donau auf, und die warmen Strahlen treffen die strahlend weiße Fassade des Bauwerks. Wer früh aufsteht, erlebt die Fischerbastei im schönsten Licht.
Wir waren gegen 22:00 Uhr dort, und es war niemand mehr da. Es lohnt sich aber auch, hier tagsüber vorbeizuschauen.


Eintritt und Öffnungszeiten der Fischerbastei in Budapest
Die Fischerbastei ist teilweise kostenlos zugänglich. Wenn Sie aber auch den Ausblick vom erhöhten Bereich mit den Türmchen genießen möchten, müssen Sie Eintritt zahlen. Dieser wird allerdings erst nach 9:00 Uhr morgens fällig. Wenn Sie also früher kommen, ist der Zugang kostenlos. Die Drehkreuze sind dann offen, und Sie können einfach durchgehen.
In der Hauptsaison von Juni bis Ende September ist dieser Bereich bis 21:00 Uhr kostenpflichtig, außerhalb der Hauptsaison bis 19:00 Uhr.
Der Eintritt kostet 1.700 HUF, der ermäßigte Eintritt 850 HUF für Senioren ab 65 Jahren, Studenten und Kinder bis 14 Jahre. Freien Eintritt haben Kinder bis 6 Jahre und Menschen mit Behinderung einschließlich einer Begleitperson.
Die Tickets können Sie online oder vor Ort durch das Scannen eines QR-Codes kaufen. Es ist auch Personal vor Ort, das Ihnen weiterhilft. Nach dem Kauf bekommen Sie eine Bestätigung per E-Mail, die Sie beim Eingang einfach vorzeigen.
Barrierefreiheit: Die Außenbereiche sind barrierefrei. Direkt zu den Türmchen führen leider nur Treppen. Direkt an der Fischerbastei hält ein Stadtbus aus dem Zentrum, sodass Sie den Hügel nicht zu Fuß hinaufsteigen müssen.
Unterkünfte in Budapest: unsere Tipps
Hinweis: Wir empfehlen nur Dienste, die wir selbst nutzen und denen wir vertrauen.
2. Matthiaskirche
Die Matthiaskirche (Mátyás Templom) steht direkt neben der Fischerbastei. Mit ihrer hellen Fassade und dem bunt strahlenden Dach werden Sie sie bestimmt nicht übersehen.
Eine wunderschöne neugotische Kirche, die auch von innen einen Besuch wert ist. Sie können bis auf die Aussichtsterrasse im Turm hinaufsteigen und den Blick über die ganze Stadt genießen.
Der Eingang befindet sich auf der rechten Seite der Kirche, die Kassen direkt gegenüber dem Eingang.

Eintritt und Öffnungszeiten der Matthiaskirche
Die Kirche ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Der Eintrittspreis richtet sich danach, was Sie besichtigen möchten:
- Eintritt in die Kirche: Der reguläre Eintritt kostet 3.400 HUF, Studenten und Senioren ab 65 Jahren 2.900 HUF, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
- Eintritt in den Turm: Der reguläre Eintritt kostet 4.000 HUF, Studenten und Senioren ab 65 Jahren 3.000 HUF, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.
Barrierefreiheit: Die Kirche ist zugänglich, in den Turm kommen Sie aber nur über eine lange Treppe.

3. Schifffahrt auf der Donau
Die Schifffahrt auf der Donau war mein liebstes Erlebnis in Budapest.
Ähnlich wie in Prag oder Paris wird die Donau von historischen Gebäuden gesäumt, es gibt also viel zu sehen. Auf der einen Seite haben Sie die Burg Buda und die Fischerbastei, auf der anderen Seite das unübersehbare Parlament.
Wir haben uns für eine Abendfahrt entschieden, bei der alles wunderschön beleuchtet war.
Zur Auswahl stehen aber auch Tagesfahrten, zum Beispiel wenn Sie mit kleineren Kindern nach Budapest reisen.
Die meisten Schiffe haben einen überdachten Innenbereich und einen Außenbereich, wo es zwar ordentlich windet, dafür aber die Aussichten besser sind. Manchmal ist auch ein Getränk im Preis enthalten, das hängt aber von der jeweiligen Tour ab.


4. Gellértberg und Zitadelle
Der Gellértberg gehört zu den schönsten Orten in Budapest und sollte auf jeden Fall auf Ihrer Liste stehen, was man in Budapest sehen sollte. Sie können hier ohne Probleme einen halben Tag verbringen. Spazieren Sie auf den Wegen zwischen den Bäumen, genießen Sie den Blick auf Budapest und entdecken Sie immer wieder neue Ecken.
Bei all diesen Aussichten verzeihen Sie ihm vielleicht sogar, dass hier ziemlich viel Müll herumliegt.
Direkt auf dem Gipfel steht die Zitadelle, die in der Vergangenheit als Beobachtungspunkt für den nahegelegenen Burgberg mit der Budaer Burg erbaut wurde.
Direkt neben der Zitadelle befindet sich die Freiheitsstatue (Szabadság szobor), die Sie aus vielen Punkten in Budapest sehen werden.
Für Kinder gibt es auf dem Gellértberg zwei tolle Spielplätze. Dazu finden Sie jede Menge Bänke und Bronzeskulpturen von Philosophen oder eines Königs- und Königinnenpaares.


Über den Gellértberg führt ein grün markierter Panoramaweg. Er bringt Sie zu den besten Aussichtspunkten, zur Freiheitsstatue und schließlich zurück zu den Bronzeskulpturen mit dem Garten der Philosophen.
Der Weg beginnt nicht weit von der grünen Freiheitsbrücke, die zu den schönsten Brücken Budapests gehört (unsere Lieblingsbrücke).
Von der Freiheitsbrücke aus haben Sie einen wunderschönen Blick auf den Gellértberg. In den Park gelangen Sie direkt gegenüber der Freiheitsbrücke. Auf der linken Seite befindet sich das Gellért-Bad.

Felsenkirche
Am Fuße des Gellértberges befindet sich die Felsenkirche (Gellérthegyi Barlang). Sie wurde in den 1920er Jahren von Mönchen erbaut und diente während des Zweiten Weltkriegs als Lazarett. Der Überlieferung nach soll sie an ein unterirdisches Tunnelnetzwerk angeschlossen sein.
Die Felsenkirche können Sie gegen eine kleine Gebühr besuchen.
5. Thermalbäder in Budapest
Ein Besuch in Budapest ohne einen Stopp in den Thermen wäre nicht komplett, denn die Stadt steht buchstäblich auf hundert heißen Quellen.
Hier sind die beliebtesten Thermalbäder in Budapest:
Széchenyi-Bad (Széchenyi gyógyfürdő)
Es ist eines der größten und beliebtesten Bäder Europas. Sie erkennen es an der ikonischen gelben neobarocken Architektur mitten im Park Városliget. Hier erwarten Sie 15 Innenbecken und 3 Außenbecken.
Das größte Erlebnis ist das Baden im Außenbecken im Winter, wenn der Dampf aus dem heißen Wasser in die eisige Luft aufsteigt.
Die Eintrittspreise variieren je nach Wochentag (am Wochenende ist es teurer) und Eintrittszeit. Aus diesem Grund empfehle ich, die Tickets online vorab zu kaufen, damit Sie sich die Schlangen sparen.

Gellért-Bad (Gellért gyógyfürdő)
Dieses Bad ist berühmt für seine Jugendstil-Architektur, die bunten Mosaike und die Marmorsäulen. Es befindet sich im Gebäude des gleichnamigen Hotels am Fuße des Gellértberges.
Aktuell: Aufgrund einer umfassenden Renovierung ist das Gellért-Bad derzeit geschlossen (die voraussichtliche Wiedereröffnung ist im Jahr 2028). Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.
Wenn Sie sich gerade wegen der Architektur darauf gefreut haben, können Sie als Alternative das Rudas-Bad besuchen. Es ist zwar nicht ganz so schön wie das Gellért-Bad, hat aber eine Geschichte, die bis in die Zeit der Osmanenherrschaft zurückreicht. Vom Whirlpool auf dem Dach haben Sie zudem einen wunderschönen Blick auf die Donau.
Lukács-Bad (Szent Lukács gyógyfürdő)
Suchen Sie etwas Kleineres und weniger Touristisches? Dann gehen Sie ins Lukács-Bad in Buda, nicht weit von der Margareteninsel.
Es ist optisch zwar bescheidener als das Széchenyi-Bad, aber das Wasser hier gilt als eines der heilkräftigsten der ganzen Stadt. Und der Preis ist niedriger als bei den vorherigen Bädern.
Mandala Day Spa
Wenn historische Bäder und große Menschenmassen Sie nicht reizen, ist das Mandala Day Spa eine moderne Alternative. Im Unterschied zum Széchenyi- oder Lukács-Bad handelt es sich nicht um klassische Thermen mit Mineralwasser, sondern um ein privates Wellness-Erlebnis.
Das Wasser ist hier normales Leitungswasser, das aufgeheizt wird. Der Hauptunterschied liegt aber im Konzept: Im Mandala gibt es nur eine begrenzte Gästezahl, und es wird auf absolute Stille geachtet. Es ist ein Ort eher für Entspannungsrituale, Massagen oder ein Bad in einem designten Pool, wo Sie niemand stört.
Im Vergleich zu den klassischen Thermen, die oft brechend voll sind, herrscht hier wunderbare Ruhe.
Rechnen Sie aber mit einem höheren Preis als beim Lukács-Bad. Es lohnt sich auch, vorab zu reservieren.

6. Burg Buda
Der Burgberg ist ein weiterer markanter Hügel in Budapest und liegt nördlich vom Gellértberg. Das Wahrzeichen des Burgbergs ist die Budaer Burg (Budavári Palota).
Es handelt sich um einen großen Komplex, der mehrere Museen umfasst. Dazu gehört auch das Kunstmuseum mit Werken ungarischer und europäischer Künstler.
Die Budaer Burg gehört zusammen mit dem historischen Teil von Buda zum UNESCO-Welterbe.

Unter der Burg befindet sich zudem ein weitverzweigtes Höhlensystem, das Sie mit einem Guide erkunden und dabei mehr über die Geschichte der Gegend erfahren können. Hier erfahren Sie mehr über die Unterwelt der Budaer Burg.
Bei der Besichtigung der Budaer Burg können Sie auch über die Stadtmauern rund um die Burg spazieren. Von hier haben Sie einen wunderschönen Blick auf die Donau und den Stadtteil Pest mit dem Parlament. Auch in westlicher Richtung erwarten Sie tolle Ausblicke.
Schöne Aussichten gibt es einfach nie genug, vor allem nicht in Budapest. 🙂


Zu den Stadtmauern gelangen Sie entweder direkt vom Schloss aus oder durch die königlichen Gärten Várkert Bazár. Der Zugang zu den Stadtmauern ist kostenlos, genauso wie der Zutritt zum Burgkomplex. Eintritt zahlen Sie erst für die einzelnen Museen.
Die Budaer Burg liegt nur wenige Gehminuten von der Fischerbastei entfernt. Hier sind aber deutlich weniger Menschen unterwegs. Ich empfehle daher, gleich morgens zuerst die Fischerbastei zu besuchen und dann zur Budaer Burg überzugehen.


Standseilbahn zur Budaer Burg
Zum Burgberg mit der Budaer Burg gelangen Sie zu Fuß in etwa 15 Minuten vom Platz Clark Ádám tér aus. Alternativ können Sie auch die Standseilbahn vom gleichnamigen Platz nehmen.
Sie fahren in einem historischen Holzwaggon und genießen dabei einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Es ist zwar touristisch, aber bei eingeschränkter Mobilität eine super Alternative. Und für Kinder ist die Fahrt ein echtes Erlebnis.
Das Rückfahrticket kostet für Erwachsene 5.500 HUF und für Kinder von 3 bis 14 Jahren 3.000 HUF. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Standseilbahn fährt alle paar Minuten je nach Besucherandrang von 8:00 bis 22:00 Uhr (an jedem ungeraden Montag ist sie wegen Wartungsarbeiten geschlossen).

7. Kettenbrücke
Buda und Pest verbinden insgesamt acht Brücken, aber die Kettenbrücke (Széchenyi Lánchíd) ist das Symbol der Stadt. Sie war im Jahr 1849 die allererste feste Verbindung über die Donau, und ihre Eröffnung machte aus Budapest damals eine echte Metropole.
Sie erkennen sie an den monumentalen Steinlöwen, die beide Zufahrten bewachen. Zu den Löwen gibt es eine lokale Legende: Angeblich haben sie keine Zungen. Der Bildhauer soll dies erst nach der Enthüllung bemerkt haben und vor Scham in die Donau gesprungen sein. In Wirklichkeit haben die Löwen Zungen, sie sind von unten nur schlecht zu sehen.
Manche vergleichen die Kettenbrücke mit der „Tower Bridge“ in London. Uns gefällt die grüne Freiheitsbrücke noch eine Spur besser, aber auch die Kettenbrücke ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Außerdem schließt sich der Übergang vom Burgberg in den Stadtteil Pest auf natürliche Weise an.

8. Denkmal „Schuhe am Donauufer“
Nur wenige Schritte von der Kettenbrücke entfernt stoßen Sie auf sechzig Paar rostige Eisenschuhe. Sie stehen scheinbar wahllos direkt am Rand der Uferpromenade. Dieses Denkmal erinnert an die tragischen Ereignisse der Jahre 1944–1945, als in Budapest die Pfeilkreuzler-Milizen wüteten.
Die Opfer, überwiegend jüdische Einwohner der Stadt, mussten vor ihrer Hinrichtung die Schuhe ausziehen. Diese waren während des Krieges nämlich eine wertvolle Ware. Danach wurden die Menschen aneinandergebunden und direkt in die Wellen der Donau hinein erschossen.
Das Denkmal ist 24 Stunden am Tag frei zugänglich und befindet sich am Pester Ufer auf dem Weg von der Kettenbrücke in Richtung Parlament. Viele Menschen zünden hier Kerzen an oder legen kleine Blumen in die Schuhe.

9. Parlament (Sehenswürdigkeiten in Budapest)
Das Parlament in Budapest (Országház) ist ein imposanter neugotischer Bau am Ufer der Donau und zugleich eines der ältesten Regierungsgebäude Europas. Es ist genau das Bauwerk, auf das Sie von der Fischerbastei aus geblickt haben.
Der höchste Punkt des Parlaments ist die neorenaissance Kuppel, die 96 Meter hoch ist. Diese Höhe wurde bewusst gewählt. Genau im Jahr 896 kamen die Magyaren in ihre neue Heimat.
Sie ergibt sich auch aus einer Stadtverordnung, die besagt, dass kein Bauwerk höher als die genannten 96 Meter sein darf. Diese Höhe erreichen nur das Parlament und die St.-Stephans-Basilika, über die wir gleich sprechen werden.


Und nun ein paar Zahlen, die zeigen, wie monumental das Parlamentsgebäude ist. Es erstreckt sich über eine Fläche von 18.000 m², hat 28 Eingänge, 691 Räume, 10 Innenhöfe und 29 Treppenhäuser.
Direkt am Parlament befindet sich ein kleinerer Park mit einem geräumigen Platz, Bänken und einem künstlichen Teich.
Das Parlament ist von außen wunderschön, aber wussten Sie, dass Sie es auch von innen besichtigen können? Der Innenraum ist verziert und dekorativ mit goldenen Details, es gibt also auf jeden Fall viel zu sehen.

Eintritt und Öffnungszeiten des Parlaments in Budapest
Das Parlament ist täglich von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist wie folgt:
- Eintritt für EWR-Bürger: Der reguläre Eintritt kostet 7.000 HUF, für Kinder und Studenten von 6 bis 24 Jahren 3.500 HUF, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
- Eintritt für Nicht-EWR-Bürger: Der reguläre Eintritt kostet 14.000 HUF, für Kinder und Studenten von 6 bis 24 Jahren 7.000 HUF, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
Die Tickets müssen Sie vorab reservieren, denn es ist oft Wochen im Voraus ausverkauft. Die Führung dauert knapp eine Stunde, und zur Auswahl stehen eine geführte Tour oder eine Tour mit Audioguide (dieser ist auch auf Deutsch verfügbar).
Praktische Informationen: Das Besucherzentrum finden Sie an der nördlichen Seite des Parlaments. Dort gibt es kostenlose Toiletten und WLAN.

10. St.-Stephans-Basilika
Nicht weit vom Parlament entfernt befindet sich die St.-Stephans-Basilika. Zusammen mit dem Parlament ist sie das höchste Gebäude Budapests. Ihre Kuppel ragt über die anderen Häuser hinaus und ist daher ein guter Orientierungspunkt im Stadtzentrum.
Die St.-Stephans-Basilika (Szent István Bazilika) ist die größte Kirche Ungarns und ist von außen wie von innen wunderschön. Vor ihr liegt ein kleinerer Platz, auf dem oft Veranstaltungen stattfinden, darunter auch Weihnachtsmärkte.
Gegen eine Gebühr können Sie bis auf die Aussichtsterrasse hinaufsteigen. Von dort haben Sie einen Blick auf das Stadtzentrum und den gegenüberliegenden Burgberg. Sie sehen zwar nicht die ganze Stadt wie von der Fischerbastei oder der Budaer Burg, aber ein Spaziergang über das Dach der Basilika ist trotzdem ein Erlebnis.

Eintritt und Öffnungszeiten der St.-Stephans-Basilika
Der Eintritt für die St.-Stephans-Basilika variiert je nachdem, was Sie alles besichtigen möchten:
- Regulärer Eintritt (Erwachsene): Der Eintritt nur in die Kirche kostet 2.600 HUF. Für den Zugang zur Panoramaterrasse und zur Schatzkammer zahlen Sie 5.000 HUF, oder Sie können das Kombi-Ticket für alle Bereiche für 6.800 HUF wählen.
- Ermäßigter Eintritt (Kinder und Studenten bis 18 Jahre, Inhaber eines gültigen Studentenausweises und Senioren ab 65 Jahren): Der Eintritt in die Kirche kostet 2.000 HUF, Panoramaterrasse und Schatzkammer 4.000 HUF und das Kombi-Ticket 5.500 HUF.
- Freien Eintritt haben Kinder bis 6 Jahre (einschließlich Terrasse) sowie Menschen mit Behinderung einschließlich einer Begleitperson (nur in die Kirche). Weitere Informationen zum Eintritt finden Sie hier.
Öffnungszeiten: Montag 9:00–16:30 Uhr, Dienstag bis Samstag 9:00–17:45 Uhr, Sonntag 13:00–17:45 Uhr. Die Panoramaterrasse ist täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.
Barrierefreiheit: Die Kirche und die Terrasse sind zugänglich (es gibt Rampen und einen Aufzug).
Unterkünfte in Budapest: unsere Tipps
Hinweis: Wir empfehlen nur Dienste, die wir selbst nutzen und denen wir vertrauen.
11. Andrássy-Allee
Die Andrássy-Allee (Andrássy út) ist buchstäblich die Vorzeigestraße Budapests und so etwas wie die Budapester Champs-Élysées. Sie sollten sie bei einem Besuch der Stadt auf keinen Fall verpassen.
Sie ist sogar Teil des UNESCO-Welterbes, im Rahmen eines breiteren historischen Ensembles, das auch die Donauufer und das Burgviertel in Buda umfasst.

Diese 2,5 Kilometer lange Allee beginnt mit luxuriösen Boutiquen weltbekannter Marken und dem monumentalen Gebäude der Staatsoper. Sie führt weiter über den belebten Oktogon-Platz und endet in einem ruhigeren Bereich, gesäumt von prächtigen Villen und Botschaften.
Unterhalb der Straße verläuft auf der gesamten Strecke die historische Metrolinie M1. Ich empfehle auf jeden Fall, einen Blick in eine ihrer kleinen, mit Holz verkleideten Stationen zu werfen. Sie werden das Gefühl haben, ins ausgehende 19. Jahrhundert zurückversetzt worden zu sein.

12. Heldenplatz (Hősök tere)
Sobald Sie das Ende der Andrássy-Allee erreichen, öffnet sich vor Ihnen ein imposanter Raum. Der Heldenplatz ist der wichtigste Versammlungsort Budapests, und sein Mittelpunkt ist das monumentale Millennium-Denkmal.
Das Wahrzeichen des Platzes ist eine 36 Meter hohe Säule, auf deren Spitze der Erzengel Gabriel thront. Darunter, in einer halbkreisförmigen Kolonnade, „bewachen“ 14 der bedeutendsten Persönlichkeiten der ungarischen Geschichte die Stadt. Von tapferen Königen bis zu Anführern, die sich nicht scheuten, den Habsburgern die Stirn zu bieten.
Das gesamte Werk entstand zur Feier der tausend Jahre seit der Ankunft der Magyaren in ihrer Heimat.

13. Park Városliget (Sehenswürdigkeiten in Budapest)
Hinter dem Heldenplatz erstreckt sich der weitläufige Stadtpark Városliget. Gleich an seinem Rand befindet sich ein großer See, über den eine Brücke führt. Sie können sich Tretboote ausleihen, und im Winter gibt es hier eine Eisbahn.
Auf der rechten Seite des Parks steht die Burg Vajdahunyad, die ursprünglich aus Pappe und Holz erbaut wurde. Später wurde sie aber so beliebt, dass man sie in Stein umbaute. Heute ist sie Sitz des Landwirtschaftsmuseums.
Der Park ist von Wanderwegen durchzogen, und Sie finden hier einen japanischen Garten, Cafés, einen Zoo sowie das Széchenyi-Bad, von dem oben bereits die Rede war.

14. Erzsébet-Platz (Erzsébet tér)
Der Erzsébet-Platz ist der wichtigste Orientierungspunkt im Zentrum. Er liegt an der Kreuzung der Hauptstraßen, nicht weit vom Anfang der Andrássy-Allee und der St.-Stephans-Basilika entfernt. Wahrscheinlich werden Sie ihn im Laufe des Tages mehrmals überqueren.
Sie erkennen den Platz schon von Weitem am riesigen Riesenrad Budapest Eye. Es ist ein Ort, an dem sich die Leute treffen. Sie sitzen im Gras am Brunnen oder an den Essens- und Getränkeständen, die über den ganzen Park verteilt sind.
Nur wenige Gehminuten entfernt liegt der Vörösmarty tér, von dem aus die bekannteste Einkaufsstraße der Stadt abgeht — die Váci utca. Sie ist voller Geschäfte, Boutiquen und Restaurants und führt Sie bis zur Großen Markthalle.


15. Große Markthalle (Nagy Vásárcsarnok)
Möchten Sie aus Budapest ein Souvenir in Form von Gewürzen, Paprika oder Wurst mit nach Hause nehmen? Dann gehen Sie direkt hierher. Die Große Markthalle befindet sich in einem wunderschönen historischen Gebäude mit einem bunten Dach. Auf mehreren Etagen bietet sie alles, was man sich unter dem Begriff Ungarn vorstellen kann.
Die Halle ist so aufgeteilt, dass jede Etage ihren eigenen Zweck hat:
- Erdgeschoss: Hier finden Sie endlose Reihen von Ständen mit frischem Obst, Gemüse und Fleischwaren. Es ist der beste Ort für den Kauf von Paprikapulver, scharfen Pasten oder den berühmten Csabai-Würsten.
- Erste Etage: Der obere Umgang gehört den Souvenirs, von gehäkelten Tischdecken bis hin zu traditionellen Stickereien. Außerdem gibt es hier Stände mit fertigem Essen, an denen Sie einen ehrlichen Lángos oder Gulasch probieren können.
- Untergeschoss: Hier finden Sie vor allem Fisch, das typische eingelegte Gemüse in dekorativen Gläsern und auch einen Supermarkt.

Der Markt ist täglich außer sonntags zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag bis Freitag 6:00–18:00 Uhr, Samstag 6:00–15:00 Uhr und Montag 6:00–17:00 Uhr.
Im Untergeschoss können Sie Lebensmittel im Aldi einkaufen.
Von der Großen Markthalle aus ist es nur ein Katzensprung zur Freiheitsbrücke und zum Gellértberg.

16. Haus des Terrors (Terror Háza)
Die ungarische Geschichte des 20. Jahrhunderts war alles andere als einfach, und in diesem Gebäude an der Andrássy-Allee spürt man das in jedem Winkel. Das Haus des Terrors ist der ehemalige Sitz der Geheimpolizei. Hier wurde unter dem nationalsozialistischen und später dem sowjetischen Regime über das Schicksal von Menschen entschieden.
Die Ausstellung ist bis ins kleinste Detail durchdacht und führt Sie durch die dunkelsten Kapitel der ungarischen Geschichte. Sie gehen durch Themenräume voller zeitgenössischer Materialien und audiovisueller Effekte, die mit einem beklemmenden Rundgang durch die Gefängniszellen im Untergeschoss enden.
Praktische Informationen: Geöffnet ist täglich außer montags von 10:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt kostet 4.000 HUF, ermäßigt 2.000 HUF.
17. Margareteninsel (Margit-sziget)
Die Margareteninsel ist ein mehrere Kilometer langer Park mitten in der Donau, auf dem die Einheimischen dem Lärm der Stadt entkommen. Autos haben hier praktisch keinen Zutritt. Sie ist daher der wichtigste Ort zum Joggen, für Picknicks oder einfach zum Streifen im Schatten der Bäume.
Was Sie hier finden:
- Singende Fontäne: Sie befindet sich gleich am Eingang von der Margaretenbrücke. Jede Stunde spritzt sie Wasser im Rhythmus der Musik, und am Abend kommen noch Lichteffekte dazu.
- Mittelalterliche Ruinen: Mitten auf der Insel können Sie frei durch die Überreste eines Dominikanerklosters und weitere Ruinen spazieren, die aus den Zeiten geblieben sind, als die Insel hauptsächlich der Kirche diente.
- Palatinus-Bad: Wenn Sie mit Kindern reisen, ist das ein großes Areal mit Außenbecken und Wasserrutschen.
- Japanischer Garten: Am nördlichen Ende der Insel liegt ein ruhigerer Bereich mit Teichen und Seerosen, der ganz anders wirkt als der Rest des Parks.
Über die gesamte Insel führt eine gummierte Laufstrecke, und Sie können sich hier auch Tretautos (bringóhintó) ausleihen. Für Kinder gibt es einen kleinen Zoo und einen großen Spielplatz.
Außerdem finden Sie hier genügend Essensstände und Bars, sodass Sie hier mühelos einen ganzen Nachmittag verbringen können.

18. Statuen in Budapest
Budapest ist voller Skulpturen, die Sie oft mit ihrer Platzierung oder ihrer Geschichte überraschen. Eine davon ist die lebensgroße Statue des amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan. Die Ungarn ließen sie als Dank für seine Rolle beim Ende des Kalten Krieges und beim Fall der sowjetischen Vorherrschaft in Ungarn aufstellen.
Reagan finden Sie auf dem Platz der Freiheit (Szabadság tér), der auf der Verbindungslinie zwischen dem Parlament und der St.-Stephans-Basilika liegt. Er ist im Gehen dargestellt und wirkt, als würde er gerade mit den Einheimischen durch das Stadtzentrum spazieren.
19. Große Synagoge und das Jüdische Viertel
Die Synagoge in der Dohány-Straße (Dohány utcai Zsinagóga) wird Ihnen wahrscheinlich sofort auffallen, sobald Sie in der Nähe sind. Sie ist die größte Synagoge Europas und nach der in New York die zweitgrößte der Welt. Erbaut wurde sie Mitte des 19. Jahrhunderts. Dank ihrer zwei Türme mit den typischen Kuppeln werden Sie sie im Labyrinth der Gassen des Jüdischen Viertels bestimmt nicht übersehen.
Wenn Sie sich entscheiden, hineinzugehen, rechnen Sie damit, dass der Innenraum riesig ist und fast 3.000 Menschen Platz bietet. Direkt hinter dem Gebäude befindet sich das Holocaust-Denkmal in Form einer metallenen Trauerweide. Es ist ein sehr eindrucksvoller Ort, denn auf jedem ihrer Blätter ist der Name eines Opfers eingraviert.
Der reguläre Eintritt zur Großen Synagoge kostet 14.500 HUF, der ermäßigte Eintritt für Studenten 12.000 HUF und der ermäßigte Eintritt für Kinder von 6 bis 12 Jahren 5.500 HUF. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison.

Jüdisches Viertel (Erzsébetváros)
Das Jüdische Viertel ist eines der am dichtesten bebauten Viertel in Budapest. Die engen Straßen bildeten früher ein geschlossenes Ghetto. Daran erinnern bis heute die abgeblätterten Fassaden und die Gedenktafeln in den Hausdurchgängen.
Es wirkt deutlich roher (und auch schmutziger) als das eigentliche Zentrum Budapests. Vor allem im Vergleich zum gepflegten Burgberg zwischen der Budaer Burg und der Fischerbastei.
Trotzdem hat es genau die richtige Atmosphäre. Und großartige Adressen für ein gutes Essen.
Mehr Inspiration: Hier haben wir einen ausführlichen Reiseführer für Budapest zusammengestellt (wie Sie hinkommen, Nahverkehr, was Sie probieren sollten und weitere Tipps).
20. Ruinenbars in Budapest (Szimpla Kert und weitere)
Das Konzept der „Ruinenbars“ entstand im Jüdischen Viertel auf eine ganz einfache Weise. Verlassene und verfallene Mietshäuser mit ihren Innenhöfen wurden mit alten Möbeln aus Trödelläden eingerichtet, dazu kamen Bars und es wurde Bier gezapft. Heute gehören sie zu den gefragtesten Lokalen der Stadt.
Der Pionier war Szimpla Kert, der bis heute der bekannteste ist. Es ist ein Labyrinth aus Räumen, gefüllt mit allem Möglichen, von alten Bildschirmen bis zu zersägten Autos, die als Tische dienen. Tagsüber finden hier auch Bauernmärkte oder Filmvorführungen statt, am Abend füllt sich der Raum mit Touristen.
Wenn Sie ihn in Ruhe besichtigen und am Eingang nicht in der Schlange stehen wollen, kommen Sie gegen 18:00 Uhr. Später ist es praktisch unmöglich, einen Sitzplatz zu finden.
Suchen Sie eher ein Restaurant als eine klassische Bar? Probieren Sie Mazel Tov. Von außen wirkt es unscheinbar, aber innen erwartet Sie ein großer, lichtdurchfluteter Innenhof mit hohen Decken und vielen Pflanzen. Obwohl der Raum riesig ist, ist es fast immer voll. Ohne Reservierung im Voraus bekommen Sie dort am Abend wahrscheinlich keinen Tisch mehr.
Alle Orte haben wir auch auf der Karte am Ende des Artikels markiert.

21. Innenhöfe mit Foodtrucks und Passagen
In Budapest stoßen Sie auf jede Menge Orte, an denen Essen direkt auf der Straße oder in umgebauten Innenhöfen zwischen den Häusern verkauft wird. Es ist eine ideale Wahl, wenn Sie sich nicht in einem klassischen Restaurant aufhalten möchten und lieber schnell etwas unter freiem Himmel essen wollen.
Direkt neben der Ruinenbar Szimpla Kert finden Sie Karaván. Es ist im Grunde eine schmale Lücke zwischen den Häusern, gefüllt mit Foodtrucks. Sie bekommen hier alles, von Burgern über Lángos bis hin zum ungarischen Trdelník (Kürtőskalács). Geöffnet ist täglich bis Mitternacht. Es ist daher auch ein beliebter Stopp für ein Essen auf dem Heimweg aus der Bar.
Ein weiterer markanter Ort ist Gozsdu udvar. Es ist ein langes System verbundener Innenhöfe und Passagen, das die Straßen Király und Dob miteinander verbindet. Als wir vor Jahren zum ersten Mal hier waren, hat es uns nicht so begeistert. Heute ist es aber besser.

Wo essen im Zentrum von Budapest?
Es ist allerdings zu sagen, dass beide Orte ein bisschen an der Grenze zur Touristenfalle stehen. Sie sind aber so beliebt, dass ich sie trotzdem erwähnt habe.
Hier finden Sie ein paar weitere Tipps, die unserer Meinung nach einen Besuch wert sind:
Bors GasztroBar: Direkt neben Karaván liegt diese kleine Bar, in der hervorragende Suppen im Becher und überbackene Baguettes gemacht werden. Oft steht hier eine Schlange bis auf die Straße, sie geht aber schnell, und es lohnt sich.
Kőleves Vendéglő: Ein paar Meter weiter finden Sie Kőleves. Sie haben ein tolles Restaurant innen und im Sommer eine geräumige Terrasse. Gekocht wird ehrliche mitteleuropäische und jüdische Küche. Die Atmosphäre ist sehr entspannt.
Belvárosi Disznótoros: Das ist im Grunde eine moderne Metzgerei in Kombination mit einem Bistro. Sie stehen an hohen Tresen und essen gebratene Würste, Blutwurst oder Schweinshaxe. Es ist roh, fettig, extrem gut und sehr ungarisch. Englisch wird hier kaum gesprochen.
Retró Lángos: Nur einen Katzensprung von der St.-Stephans-Basilika entfernt machen sie einen der besten Lángos in Budapest.

22. Die Unterwelt von Budapest
Budapest ist eine weltweite Besonderheit. Es ist die einzige Hauptstadt, die unter ihren Straßen und Häusern ein umfassendes Höhlensystem besitzt. Allein unter der Budaer Seite zählen Sie über zweihundert davon.
Im Unterschied zu den meisten anderen Höhlen wurden sie nicht vom Regen geformt, sondern vom heißen Thermalwasser, das aus der Tiefe der Erde aufstieg.
Wenn Sie Adrenalin reizt, können Sie sich auf eine Führung in die Pál-völgyi-Höhle begeben. Am Anfang bekommen Sie einen Overall und einen Helm mit Stirnlampe ausgehändigt. Sie zwängen sich dann durch enge Durchgänge und klettern über Leitern.
23. Memento-Park
Der Memento-Park zieht Sie in die Geschichte des Kommunismus in Ungarn hinein. Auf seinem Gelände stehen Statuen, die zu Zeiten des Kommunismus über ganz Budapest verteilt waren. Außerdem erfahren Sie hier mehr über diese Epoche.
Der Memento-Park liegt am Rand von Budapest. Aus dem Zentrum sind Sie in etwa einer halben Stunde dort. Es fahren gleich mehrere Busse hierher, und die Haltestelle befindet sich direkt am Park.
Der Eintritt kostet 3.000 HUF, für Studenten 1.800 HUF und für Kinder von 6 bis 14 Jahren 1.200 HUF. Geöffnet ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr und am Wochenende bis 18:00 Uhr (außerhalb der Saison 10:00 bis 16:00 Uhr).

Wo übernachten in Budapest
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Zentrum
Hotel Medos – In diesem Hotel waren wir bei unserem ersten Aufenthalt in Budapest untergebracht. Sein Vorteil ist die Lage, denn von hier aus erreichen Sie alles zu Fuß (Sehenswürdigkeiten, Bäder, Parks, Bahnhof) oder Sie nutzen die Metro nur 2 Minuten vom Hotel entfernt.
Wenn Sie ein wirklich angenehmes Hotel zu einem guten Preis suchen (und obendrein frisch renoviert), können wir dieses Hotel gerne empfehlen.
Unterkunft mit Küchenzeile und Self-Check-in per Code
SmartApart – Moderne Zimmer und größere Apartments mit Küchenzeile, eigenem Bad und Self-Check-in per Code. Wir haben sie bei unserem zweiten Besuch in Budapest genutzt, als wir mit dem Auto unterwegs waren (private Parkgarage zu einem fairen Preis im Vergleich zu anderen Hotels in der Umgebung).
Die Unterkunft liegt etwa eine Viertelstunde mit der Straßenbahn vom Széchenyi-Bad entfernt, und auch zu anderen Orten kommen Sie zu Fuß oder mit dem Nahverkehr in einer halben Stunde. Eine Reservierung im Voraus ist nötig, da es oft ausgebucht ist.
Luxushotel im Zentrum mit eigenem Bad
Hotel Corinthia – Ein 5-Sterne-Hotel in einem historischen Gebäude. Zu seiner Ausstattung gehören auch Bäder im Art-déco-Stil.
Die Unterkunft befindet sich im Zentrum, sodass Sie alles in der Nähe haben und es trotzdem ruhig ist. Nur wenige Schritte zur Straßenbahn, Metrostation oder zum Bahnhof. Privates Parken gegen eine Gebühr ist ebenfalls verfügbar.
Unterkunft für Familien oder wenn Sie mit Hund reisen
Hotel Tiliana – Eine ausgezeichnete Unterkunft für Familien mit Kindern oder wenn Sie mit Hund reisen. Das Hotel ist frisch renoviert und verfügt über einen weitläufigen Park mit Spielplätzen. Es gehört dazu auch ein Restaurant, und Wellness ist im Preis enthalten.
Der Preis ist zwar relativ hoch, aber es gibt oft deutliche Rabatte (geben Sie einfach Ihren Reisetermin ein, dann sehen Sie den vergünstigten Preis).



Sehenswürdigkeiten in Budapest — Karte
Unten finden Sie eine detaillierte Karte mit allen Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch in Budapest wert sind. Mit einem Klick auf das Symbol oben links in der Karte öffnen sich die einzelnen Ebenen mit den markierten Punkten.
So können Sie sich konkrete Orte herausfiltern oder direkt auf die Symbole in der Karte klicken, wo Sie die Namen der im Reiseführer erwähnten Orte finden.
Wenn Sie die Karte in Ihrem Google-Konto speichern möchten, markieren Sie sie mit dem Sternchen. Für die größere Ansicht in einem separaten Fenster klicken Sie auf das Quadrat-Symbol oben rechts.
Das waren unsere Tipps, was man in Budapest besichtigen und sehen sollte. Haben Sie eine Frage? Wir beantworten sie gerne in den Kommentaren unten.
Gute Reise!
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Paris: Sie planen einen Trip nach Paris? Hier sind unsere Tipps für die schönsten Sehenswürdigkeiten in Paris, und in einem weiteren Artikel finden Sie einen ausführlichen Reiseplan für 3 Tage in Paris.
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